GRAZCAST präsentiert:
Philipp Friesenbichler
- Leiter Marienstüberl

"Ich glaube, dass eine gewisse Kontinuität einfach wichtig ist - also das Dasein einmal grundsätzlich ist wichtig."

Verfasst von Dominik Haintz

Wir befanden uns bei unserem Interview im Marienstüberl in der Kleiststraße 73 im Grazer Bezirk Lend. Das Marienstüberl der Caritas sorgt für das leibliche Wohl seiner Gäste und möchte eine Atmosphäre schaffen, in der Menschen so angenommen werden, wie sie sind und in der sie ihre Würde und den Sinn des Lebens wiederfinden. Es ist ein Ort zum Verweilen: Zeit zum Plaudern, Zeitunglesen, Kartenspielen oder aber einfach eine Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen und sich aufzuwärmen. Als unseren Gast durften wir uns auf Philipp Friesenbichler, Leiter des Marienstüberl, freuen. Er gab uns Einblicke in den Alltag im Marienstüberl und erzählte uns auch von den unterschiedlichsten Leuten, welche die Leistungen in Anspruch nehmen.

Relativ zu Beginn unseres Interviews mit Philipp wollten wir von dem gläubigen Katholiken erfahren, aus welcher Motivation er sich dazu entschieden hat, im Marienstüberl mitanzupacken bzw. auch die Leitung davon zu übernehmen. Zuvor wäre er Pastoralassistent in der Pfarre Graz-Seckau gewesen, wo er seine Arbeit als Hybrid aus Leitungsverantwortung eines Laien (er sei kein Priester), aber auch aus Leitungsaufgaben, die in der Kirche üblicherweise an die Rolle eines Priesters gebunden seien, bezeichnete. Als er diese Tätigkeit beendet hatte, kam Herbert Beiglböck auf ihn zu, da dieser jemanden zur Unterstützung von Sr. Elisabeth im Marienstüberl suchte. Da ihn diese Aufgabe wohl reizte und er auch schon reichlich Erfahrungen im Pfarrverband gesammelt hatte, freute er sich, diese neue Tätigkeit wahrnehmen zu dürfen.

Er betonte jedoch, dass er Sr. Elisabeth unterstütze und nicht umgekehrt. Er wäre nun das vierte Jahr im Marienstüberl und meine er hätte jetzt gerade einmal ausgelernt. Sr. Elisabeth arbeite schon seit 20 Jahren im Marienstüberl mit und stehe sieben Tage in der Woche im Stüberl. Sie ergänzen sich sehr gut, meinte Philipp. Sr. Elisabeth schaue darauf, dass die Küche rennt und er kümmere sich um die Lebensmittelausgabe sowie die Verwaltung und das Organisatorische, was eben mit der Leitungsaufgabe verbunden wäre. Teamwork wäre immens wichtig. Sie würden nämlich auf 120 Freiwillige zurückgreifen, die sie aufs Jahr verteilt im Betrieb unterstützen würden. Zu 120 Prozent würde alles auf die Teamleistung zurückzuführen sein – würden alle Rädchen nicht ineinandergreifen, würde das gleich einmal ein Problem hervorrufen.

In Kontakt kommt man mit Philipp Friesenbichler bzw. dem Marienstüberl einerseits über die Website (https://www.marienstueberl.at), andererseits kann man mit Philipp auch über seinen Facebook Account (https://www.facebook.com/philipp.friesenbichler.1) in Kontakt treten, wo er wöchentliche Updates über Geschehnisse in und um das Marienstüberl veröffentlicht.

Im Zuge der Vorbereitungen dieses Interviews haben wir von GRAZCAST uns dazu entschlossen, einen Spendenaufruf zu starten. Hierzu verweisen wir sehr gerne auf das Konto der Caritas Steiermark:

IBAN: AT08 2081 5000 0169 1187

👉 Als Verwendungszweck einfach „Marienstueberl/GRAZCAST“ angeben!

Wir danken euch sehr für eure Unterstützung!

"Nur wenn wir Unterschiede sehen, können wir Gemeinsamkeiten erkennen."
- Dominik & Tobias von GRAZCAST

Wer steckt hinter GRAZCAST?

Zwei junge und neugierige Grazer, die einfach mit Persönlichkeiten der Stadt plaudern möchten und sich dabei aufnehmen. 

Dominik Haintz

Tobias Turk

"Wir möchten Austausch fördern, Kommunikation stärken & Gemeinschaft schaffen."
- Dominik und Tobias von GRAZCAST

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